Mittwoch, 9. Juli 2014

Die Ehe ist ein Schwindel, für die meisten Männer endet sie in der Sklaverei. [nach einem Zitat von Simonede Beauvoir aus einer anderen Zeit]

Dienstag, 1. Juli 2014

Gemeinsames Sorgerecht im Regelfall mit tausenden von Scheidungsvätern die weiterhin keine Chance aufs Sorgerecht haben

Nun haben wir zwar in der Schweiz endlich das gemeinsame Sorgerecht als Regelfall. Leider kommt der Autor und seine Kinder nicht in den Genuss von diesem an sich selbstverständlichen Regelfall. Die Frist habe ich leider um zwei Monate verpasst. Die Kinder werden ja auch nicht so schnell erwachsen und mündig. Bis dahin haben sich diese gerade auch im Fall von unterschiedlichen Meinungen und Interessen beim einseitigen Sorgerecht dem Diktakt der einseitig sorgeberechtigten Frau zu beugen.

Was hat sich das Parlament eigentlich mit dieser Frist gedacht? Die politische Vertretung der Bürger in Bern hat mal wieder sehr zu wünschen übrig gelassen. Wieviele geschiedene Väter sitzen eigentlich im Parlament?

PS: Es gibt tausende von Fällen von geschiedenen Ehen mit Kindern, die vor mehr als 5 Jahren geschieden wurden. Ein Rechenexzempel: Diese Kinder sind heute angenommen im Schnitt 7-17 Jahre, also im Durchschnitt 12.5 Jahre. Angenommen werden 10'000 betroffene Scheidungsfälle mit 1.5 betroffenen Kindern. Ausmultipliziert ergeben diese Zahlen, dass  in der Schweiz in den nächsten 11 Jahren also, wegen der unseligen befristung der rückwirken Rechtskraft Kinder insgesamt etwas 82'500 Lebensjahre weiterhin unter einseitigem Sorgerecht leben müssen.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Die Institution EHE hat ausgedient

Zitate aus Leser-Kommentaren Kommentaren zum Artikel (siehe Link oben):
Es wird den Frauen heute mehr Selbstständigkeit zugemutet

Für den nachehelichen Unterhalt sind die Regeln im Fluss, sagt der St. Galler Kantonsrichter und HSG Professor Rolf Vetterli.

„Für den nachehelichen Unterhalt gibt es keine klaren Regeln mehr“, sagt Rolf Vetterli. Bis vor kurzem galt beim nachehelichen Unterhalt, dass der Mann seinen Einkommensüberschuss mit der Frau teilen muss. Das oberste Gericht hat aber diese Regel für nicht anwendbar erklärt.


So wie es scheint sind an der Basis schon einige wesentliche Erkenntnisse zu den gesellschaftlichen Misständen im Schweizerischen Scheidungsrecht vorhanden. Die Diskriminierung und Unterdrückung der geschiedenen Väter findet unten in z.T deutlichen Worten Ausdruck. Meistens stammen die Voten von betroffenen Männern.

"Die Institution EHE hat ausgedient. Wer Geld will und nichts bezahlen will, macht Kinder, die Dummen sind die Anderen."

willi weber

10.02.2009, 11:57 Uhr

"Die Vollkasko-Mentalität sitzt noch immer tief in den Herzen der Frauen, die sich endlich selbst verwirklichen wollen. Das Ziel sei: Unabhängig zu werden. Die Damen werden meist alimentiert. Damit sind sie erst recht vom Alimentenzahler abhängig"

George Zimmermann

10.02.2009, 15:57 Uhr

Wo bleibt der Hinweis, dass gegen 80% der Scheidungen von Freuen eingereicht werden. Warum wohl, weil es ihnen schlecht geht? Wo ist der Hinweis das Männer in der Regel gar keine Familie mehr gründen können da es finanziell einfach nicht möglich ist nach einer Scheidung.

Konrad Peter

09.02.2009, 21:19 Uhr

Jeder Mann der Heute noch heiratet und Kinder zeugt ist doch blöd. Wenn es der Frau nicht mehr passt scheidung unde r zahlt dann den ganzen Unterhalt. Ich habe das alles mitgemacht und hoffe das meine Söhne diesen Fehler nicht auch machen. Der Staat kann ja dann Kinder zeugen und die Alimente zahlen.

Pesche Müller

11.02.2009, 10:44 Uhr


Montag, 7. Februar 2011

Fehlallokation von Betreuungskosten zulasten der Kinder

Kann der Kinderbetreuungsaufwand mit einer 50:50 aufgeteilt werden? In der Diskussion geht mann bzw. frau immer davon aus, dass sich beide Expartner je ein Arbeitpensum von 50% teilen sollen. Das ist nicht nur gesamtwirtschaftlich kaum möglich, man denke nur ans BIP und die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt, sondern auch deshalb ein Unsinn, weil ja gerade infolge der Scheidung nicht unwesentliche Mehrkosten entstehen und weil qualifizierte 50%-Stellen für beide kaum irgendwo zu finden. Neben dem doppelten Aufwand für zwei Wohnungen fallen ja auch diverse sonstige Mehraufwände an, angefangen vom zweifachen Zeitungsabo, über die doppelten Radio-/TV-Gebühren bis zu zig anderen Rationalisierungsmöglichkeiten die nach Aufgabe des Einhaushalt-Lebensmodell wieder wegfallen.

Realistischerweise sollte deshalb in der politischen Diskussion und ich meine auch beim Bundesgericht davon ausgegangen werden, dass beide Expartner nach Erreichen des 10 Lebensjahres des jüngsten Kindes folgende Arbeitsteilung greifen muss:

Mann-Frau bezahlen sich ab diesem Zeitpunkt keinen Unterhalt mehr, da ja beide zu gleichen Teilen arbeiten können.

Die Bundesgerichtliche Regel ist ja heute dass Frau mit Kinder nicht mehr arbeiten kann/darf/soll und muss als 50% und der Frau damit für schulpflichtige Kinder in gutes Mass an Tagesfreizeit beschert. Mann müsse dabei dann 100% arbeiten.

Löblich und durchaus möglich wäre ja nun folgendes: Mann und Frau arbeiten nun zu je 80% betreuen die Kinder also je einen Tag. Die restlichen 3 Arbeitstage können via Tagesmutter, Aupair, Kinderkrippe oder Tagesschule ohne weiteres bestritten werden. Für genauere Abklärungen bietet sich im Zweifelsfall bei Ratlosigkeit der Modellfall Skandinavien an.

Damit sorgt jeder Expartner zum einen für sich selber. Die Kosten für die Kinder werden dann noch – nein nicht 50%/50% geteilt, dass wäre doch eher ungerecht, sondern – im Verhältnis der beiden 80% Nettoeinkommen aufteilt und fliessen in die Kinderkasse die von einem (oder beiden?) Expartner verwaltet wird. Die Kinderalimente wird dann noch um die Freizeit und Ferienkosten der Kinder gekürzt. Die Freizeit und Ferien verbringen die Kinder ja dann auch abwechselnd mit je einem der beiden Eltern.

Gerade im letzeren Punkt wird ja auch bereits heute die Gleichberechtigung dauern verletzt. Frau behält auch die Kinderbetreuungskosten ein für die Tage an welchen die Kinder mit dem Vater verpflegt und untergebracht oder mit ihm in den Ferien sind. Sie erhält damit Kosten für Verpflegung und Freizeit für Tage an denen die Kinder gar nicht bei ihr betreut sind (siehe Rechenmodell [*] unten).

Dieser Verstoss gegen eine ausgewogene Gerechtigkeit wäre damit dann gleich auch aus dem Weg geräumt. Weiter wäre auch die dauernde Frustrationsschwelle und der Anreiz für viele Väter beseitigt, die Kinderbetreuung irgend einmal einzustellen, weil die Kinderbetreuungskosten, die beim Mann anfallen in der jetzigen Rechtssprechung immer zulasten dem Lebensbedarf des Mannes fällt und ihm deshalb ein entsprechendes Manko in seiner Lebenshaltung verursacht.

[*] Das sind gemäss Zürcher Modell für den Kinderunterhalt ca. 20-30 CHF pro Kind und Tag an dem der Vater die Kinder betreut.

Da der Vater diese auslagen gleichwohl trägt UND der Frau die Unterhaltsbeiträge zählt verdoppelt sich der Differenzbetrag auf 40-60 CHF pro Tag an geschaffenem Unrecht. Man rechne dann noch hoch: 1-16 Jahre * 60 -70 Tage pa * 50 CHF. Das entspricht 26′000-52′000 CHF die der Mann für das Kind zählt, wovon 13′000-26′000 CHF gegenstandslos an die Frau fliessen und von dieser ohne nachgewiesenen Bedarf verprasst oder beiseite geschafft werden können.

Ökonomisch nennt man dies eine Fehlallokation von Betreuungskosten zulasten der Kinder, mit adverser Motivationswirkung für die Väter.

Freitag, 4. Februar 2011

Warum sind Scheidungsväter eine sozialpolitische Zeitbombe?

Einen Zwangarbeiter erhält heute Frau ganz einfach. Sie heiratet einen Mann, macht mit ihm eins oder mehr Kinder und lässt sich dann scheiden. Zwangsarbeit und Sklaverei von geschiedenen Männern sind im heutigen Schweiz Alltag.

Die Scheidungsraten betragen je nach Kanton bis zu 60%. Die Scheidungen mit Kinder werden im ganz überwiegenden Teil von den Frauen gewünscht. Ich behaupte auch, dass die hohe Scheidungsrate ganz direkt im Zusammenhang steht mit den materiellen Vorzügen, die für die Frau aus einer Scheidung entstehen. Diese sind gemäss derzeitiger Praxis in den Scheidungsurteilen unbestreitbar, sofern kein nacheheliches Manko entsteht. Es wäre in dem Zusammenhang interessant zu wissen, ob nicht die Scheidungsrate in den unteren Einkommensschichten deutlich tiefer liegt, solange die Frau noch das Manko tragen muss. Diesen 'Missstand' will nun ja Frau Bundesrätin Sommaruga beseitigen.

Ich meine aber, e

s geht doch nicht drum das frauseitig zu tragende Manko im Unterversorgungsfall abzuschaffen, damit auch in einkommensschwachen Famililen die Frauen einen besseren finanziellen Anreiz für eine Scheidungsklage haben. Vielmehr geht es darum, dass Mann und Frau nach einer Scheidung zu gleichen Teilen an den Lebensunterhalt beitragen.

Ich war übrigends vor der Scheidung zu 80% beschäftigt und hatte 20% die Kinder betreut. Heute arbeite ich zu 100% meine Frau zu 50% und ich liefere beinahme 40% von meinem Einkommen für die beiden Kinder ab. Anzumerken ist dabei noch das Einkommen meiner Exfrau ist bei gleicher Beschäftigung gleich hoch wie meines.

PS: Warum heisst eigentlich das gleichstellungspolitische Beratungsgremium des Bundesrates Eidg. Kommission für Frauenfragen. Wie wird den in diesem Gremium die Gleichstellung der Männer im Scheidungsrecht behandelt werden, wenn schon der Name suggeriert, dass auf Bundesebene nur immer Frauen gleich- bzw. bessergestellt werden. Ich hatte gedacht, der Gleichberechtigungsgrundsatz aus der BV ist auch auf Männer anzuwenden.

Sonntag, 11. April 2010

Gleichstellung von Mutter und Vater

Ende April endet die Vernehmlassungsphase für den Gesetzesentwurf für die Änderung des ZGB mit der das gemeinsames Sorgerecht als Regelfall gelten soll.

Hoffen wir das die Gesetzesänderung so vom Parlament angenommen wird.

Mehr als 25 Jahre nach der rechtlichen Gleichstellung von Mann und Frau wollen wir nun die Gleichstellung von Mutter und Vater verwirklichen – und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern auch im täglichen Leben.
aus: Michel Craman; Gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall

Freitag, 18. Dezember 2009

Der Mann als Scheidungsopfer

Männer werden in der aktuellen Rechtssprechung zunehmend zu Opfern. Etwas zu leichtfertig willigen sie in eine Scheidung ein, die von der Frau gewünscht wird. Das Sorgerecht kann nicht beantragt werden, solange die Frau das nicht will . Frauen mit Kindern entschliessen sich zur Scheidung weil sie

  • sie im Widerspruch zum Zivilgesetzbuch durch die Rechtssprechung vielfach materiell besser gestellt werden als während der Ehe. Wegen dem Wegfall jedlicher materieller Scheidungsnachteile es für sie einfacher und bequemer ist die Kinder als Alleinerziehende grosszuziehen und sich dabei vom externalisierten Vater aushalten zu lassen

  • sich die verfügbaren Geldmittel für Lebensbedarf und Konsum maximieren lassen, weil eine positive Diskriminierung in der Rechtsprechung für die Frau massive Vorteile verspricht

  • bei fehlender eigener Konfliktfähigkeit Konflikten und Auseinandersetzungen in einer Partnerschaft so aus dem Wege gehen können

  • in der Gütertrennung oft grosse Entschädigungen aus den Pensionskassenguthaben der Männer beziehen. Danach sorgen grosszügige Vorsorgeunterhaltszahlungen durch den gerichtlich verpflichteten Exmann, dass sie auch in der Altersvorsorge keine Nachteile zu befürchten haben

  • den Mann als Ernährer durch die Scheidung externalisieren, quasi outsourcen können. Alle beruflichen Unsicherheiten wie künftig notwendigen Umzug wegen Stellenwechsel sie dann einfach nichts mehr angehen.

  • sie irrigerweise glauben alleine für die Kinder die bessere Familieumfeld bieten zu können


Das neue Eherecht schafft mit der erleichterten Möglichkeiten zur Scheidung einer Welle von scheidungswilligen Frauen. Diese erkennen in der aktuellen Scheidungspolitik und Rechtssprechung ihre der Stunde, welche sich ihnen bietet. Sie nutzen die Chancen die sich Ihnen dank der massiven materiellen Bevorzugung in der aktuellen schweizerischen Rechtssprechung bietet. Durch die in Aussicht gestellten mehr als grosszügig zu erwartenden Unterhaltszahlungen bereiten Sie sich ein bequemes und bestens versorgte Lebensphase vor, ausgehalten vom Exmann und ohne besonderen weiteren Verpflichtungen, bis dass das jüngste Kinde volljährig sein wird. Ich meine die Scheidungswelle welche derzeit in der Gesellschaft beobachtet werden kann und zum überwiegenden Teil von den Frauen ausgelöst wird, basiert auf ganz handfesten materiellen Anreizen für die Frau. Diese Anreize entstehen durch eine einseitige Bevorzugung der Frau, die sich aufgrund der aktuellen Rechtslage ergibt.

Die langfristigen Folgen für die Gesellschaft werden im politischen Diskurs wohl noch kaum richtig eingeschätzt. Für die Geburtenrate ist eine solche Diskrimierung der Männer sicher nicht förderlich. Männliche Singles die in ihrem Umfeld solche Scheidungen mit Kindern gehäuft erleben, werden sicherlich nicht ermuntert mit einer Frau zusammenzuziehen, zu heiraten und Kinder zu haben. Jedenfalls sollte ihnen das zu denken geben, wenn sie denn so weitsichtig sind. Wenn die gegenwärtigen Verhältnisse andauern, werden sie es schon noch werden.

Die Auswirkungen für die Kinder, die in einem weitgehend vaterlosen Umfeld aufwachsen müssen sind mit ihren Spätfolgen auch nicht vollständig abschätzbar. Das Frauenbild dass sich unseren Söhnen vermittelt, wird jedenfalls ein ganz anderes sein nach einer Scheidung.

"Seit die Scheidung durch Abschaffung des Schuldprinzips zum Massenphänomen wurde, kommen in Deutschland jährlich etwa 150000 (eheliche) Kinder hinzu, die irgendwie ohne ihren Vater auskommen müssen. Jahrelang hatte man sich angewöhnt, die Vaterlosigkeit nicht als Problem zu begreifen. Gebraucht wurde bloß der Unterhalt, nicht der Vater selbst." [Nicht ohne meinen Papa, www.vev.ch]


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